Jagdverein Untertaunus e.V.
Jagdverein  Untertaunus e.V. 

Nachsuchegespanne

M. Bördner / Idstein

06126-70328,  0151-17034286
Hann. Schweißhund und RHT

 

R. Bördner / Hünstetten
06126-928006, 0171-2651850, 0160-4708325
Hann. Schweißhund und Rh. Teckel

 

L. Cramer / Rüdesheim
06726-8071774, 

0151-62659080 --> am Wohnort kein Mobilnetz

Bayrischer Gebirgsschweißhund

 

J. Erwe / Hasselbach
06083-958346, 0160-4714804
Bayrischer Gebirgsschweißhund

 

G. Niessner / Oberjosbach
06127-7535, 0171-3184935
Hann. Schweißhund

 

G. Schaft / Dickschied
06775-98186, 0170-3160756
Hann. Schweißhund

 

Daniel Söngen / Heftrich
0151-17287725
Tyroler Bracke

 

J. Zenner / Rauenthal
06123-799964, 0170-2177135
Bayrischer Gebirgsschweißhund

Eik vom Marienbrunn (HS 2830) am nach Suche, Stellen und Fangschüssen zur Strecke gelegten Hirsch.

Nachsucheneinsätze

Noch ist das Jagdjahr nicht vorbei aber die meisten Nachsucheneinsätze sind sicher gelaufen. Insbesondere sind die herbstlichen Nachsuchen anlässlich der Gesellschaftsjagden vorüber. Das Jagdjahr 2014/15 hat  mehr Einsätze als das vorherige Jahr erbracht. Dies liegt sicher vor allem an der wieder angestiegenen Schwarzwildpopulation. Nachsuchen auf Schwarzwild haben auch in diesem Jahr den weitaus größten Anteil an den Einsätzen. Natürlich waren aber auch wieder alle anderen vorkommenden Schalenwildarten, manchmal auch andere Wildarten, nachzusuchen.

Die, neben ihren Stammvereinen (Klub Bayerischer Gebirgsschweißhunde und Verein Hirschmann), örtlich im Nachsuchenring Rheingau-Taunus zusammengeschlossenen Gespanne haben im laufenden Jagdjahr bereits Einsätze die sich weit im dreistelligen Bereich bewegen hinter sich gebracht. Natürlich fallen dabei auch viele Kontrollsuchen aber auch Suchen mit Hetze und zahlreiche Einsätze nach anderen Hunden an! Gerade die Kontrollsuchen bringen oft unverhoffte Ergebnisse, nämlich doch zu findende Pirschzeichen, krankes, im Wundbett sitzendes oder verendetes Wild. Jeder Schuss sollte kontrolliert werden. Dies bedeutet, dass man auch bei jeder Gesellschaftsjagd immer einen Schweißhund zur Verfügung haben muss. Eigentlich so selbstverständlich, wie ja auch Treiber, mit und ohne Hund, bei jeder Organisation für eine Gesellschaftsjagd bedacht werden müssen. Dabei sind die Schweißhundeführer  regelmäßig gar nicht unbedingt bestrebt bereits als Schütze den Jagden beizuwohnen. Aber sich eines leistungsfähigen Gespanns gewiss zu sein, dass zumindest nach der Jagd am Treffpunkt für Kontroll- oder Nachsuchen zur Verfügung steht, schafft Sicherheit, Planbarkeit für Jagdleitung wie Nachsuchenführer und ist darüber hinaus angewandter und praktizierter Tierschutz. Allemal besser, als abends händeringend nach einem Nachsuchenführer zu telefonieren, wenn sich dann doch die Notwendigkeit dazu ergibt.

Bei den erwähnten Einsätzen sind im laufenden Jagdjahr, wie auch im langjährigen Mittel, rd. 20 % Kontrollsuchen, gut 20 % Suchen, die abgebrochen und ohne Erfolg beendet werden müssen aber auch zum großen  überwiegenden Teil Erfolgssuchen dabei. Über alle Einsätze hinweg kann man die vorkommenden Verletzungen hinsichtlich ihrer Häufigkeit  in folgender Reihenfolge taxieren: Waidwund, Lauf, unbekannt/sonstige.

Selbstverständlich sind für uns Nachsuchenführer Vertraulichkeit, höchste Einsatzbereitschaft, Seriösität und Engagement. Das beginnt schon lange vor dem Einsatz mit der Einarbeitung unserer Hunde, finanziellen Aspekten und dem oftmaligen Zurückstellen persönlicher Dinge. Nicht zum Wohle von uns selbst oder den anfordernden Jägerinnen und Jägern, sondern vor allem zum Wohle der (oft leidenden) Wildtiere, also des Tierschutzes!

Ralf Bördner

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